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28. Jul 2021 00

JDOST Sommerausfahrt 2021

Nach einjähriger coronabedingter Ausfahrtspause trafen am Freitag, 9. Juli 2021 die individuell angereisten TeilnehmerInnen spät nachmittags im Schilcherlandhof / Stainz ein. Einige Mitglieder sicherten sich Plätze mit guter Sicht im Schanigarten des Hotels, um der angekündigten Modeschau am Hauptplatz beizuwohnen. Leider wurde aufgrund einer Programmänderung die Beginnzeit verlegt und kollidierte mit unserem Abendessenstermin. Andere Mitreisende erkundeten die City von Stainz und genossen bei Sonnenschein Eis und/oder gekühlte Getränke. Pünktlich um 19 Uhr wurden die hungrigen Jaguarbegeisterten im Gastgarten vom Organisatorenteam Brigitte und Michael B. begrüßt und mit einem Startpaket inklusive Roadbook ausgestattet. Nach einer kurzen Ansprache und Kontrolle der Impfpässe bzw. PCR-Tests wurde zur Nahrungsaufnahme übergegangen.
Bevor alle 32 angemeldeten Personen am Samstag, 10. Juli 2021 in der Früh nach dem Frühstück zu ihren Fahrzeugen schritten, wurde noch das obligate Gruppenfoto mit den Clubfahnen gemacht. Bei herrlichem Sonnenschein starteten pünktlichst alle 17 Autos und reihten sich entsprechend ihrer Startnummer zur Abfahrt ein. Bevor es nun tatsächlich los ging, beschloss Werner Cs. bestens gewarteter und servicierter Jaguar keine Zündfunken mehr zu produzieren und das Wochenende am Hotelparkplatz in Stainz zu bleiben. Werner hatte daher die Gelegenheit in reizender Gesellschaft als Beifahrer von Petra B. das Wochenende zu verbringen. Mit leichter Verspätung ging es dann bei optimalem Reisewetter auf kurvenreichen Straßen über die Hebalm und Klippitztörl nach Althofen, wo wir das Auer von Welsbach Museum besuchten. Bei einer interessanten und kurzweiligen Führung wurden uns die zahlreichen Erfindungen und Entdeckungen des Wissenschaftlers und Industriellen näher gebracht.
Bereits bei der Ankunft in Althofen gab es bei 2 Fahrzeugen technische Probleme. Der Kühlerschlauch von Wolfgangs XJSC hielt den vom 12 Zylinder-Motor produzierten Temperaturen nicht stand und hauchte Leben und Inhalt aus. Der Jaguar von Christian H. gab nicht wirklich artgerechte Motorengeräusche von sich und musste zurück gelassen werden. Mit fachgerechter Unterstützung von Heinz und Maria W. gelang es die Präsidentenlimousine wieder in fahrbereiten Zustand zu versetzen. Die Gestrandeten und ihre Helfer stießen erst beim Nachtmahl wieder zur Gruppe.
Alle Anderen kurvten weiter über traumhafte Bergstraßen mit unzähligen Kurven und tollen Aussichten durch das Gurktal, hoch über Hochrindl-Alpl zur Nockalmstraße, wo wir zum Mittagessen in der Glockenhütte auf über 2000 m Seehöhe erwartet wurden. Circa 200 m vor dem Ziel verlangte Karl Rs. Jaguar nach einer Abkühlpause, die aber aufgrund der frischen Temperaturen in dieser Höhe nur kurz ausfiel. Nach dem Mittagessen blieb noch kurz Zeit, die unbeschreibliche Aussicht zu genießen. Weiter ging es über die Eisentalhöhe und Schönfeldsattel bis Mauterndorf, wo Burgbesichtigung oder Kaffeehausbesuch zur Auswahl standen.Die letzte Etappe des Tages führte uns nach Murau, wo wir im Brauhof zu Murau unsere Zimmer für die Nacht bezogen, bevor im Gastgarten das Abendessen serviert und von uns die Braukünste der MurauerInnen geprüft wurden.
Am Sonntag, 11. Juli 2021 starteten wir nach dem Frühstück bei der nahe gelegenen Tankstelle in Richtung Stift Admont. Entgegen der Prophezeiungen aller WetterApps konnten wir bei trockenen Fahrbahnverhältnissen die wunderschöne Strecke genießen und die zahlreichen Kurven ohne Aquaplaninggefahr nehmen. Nur das Fahrzeug des Organisatorenteams empfand das Wetter als zu trocken und verlangte hin und wieder einen Schluck kaltes Wasser, um die Fahrt fortsetzen zu können. Zwischendurch hatte unser Servicefahrzeug mit dem Stern eine Panne und musste von Karl Sch. wieder fit gemacht werden.
Angekommen in Admont hat uns doch das lange angekündigte feuchte Wetter eingeholt und während der Führung durch die weltweit größte Klosterbibliothek unsere Autos vom Staub befreit. Nach der Besichtigung labten wir uns im Stiftskeller, nicht nur an Klostersuppe und Brot. Gesättigt und zufrieden ging es wieder über spektakuläre Bergstraßen Richtung Mariazell. Der Aufenthalt wurde für technische Pausen, Kaffeehaus, Eis, Lebkuchen und ein bissl Wallfahrt genutzt. Einige TeilnehmerInnen haben sich hier verabschiedet und sind direkt nach Hause gefahren. Der Großteil der MitfahrerInnen machte sich auf den Weg in die Hinterbrühl zur Höldrichsmühle, wo die Ausfahrt ihren Ausklang fand.

Es war ein Wochenende der Superlative. Wir fuhren über 800 km durch 6 österreichische Bundesländer. Planung, Organisation, Streckenwahl und Durchführung waren vom Feinsten, wie wir es von Brigitte und Michael B. nicht anders erwartet haben. Bewundernswert mit welcher Hingabe und Zeitaufwand uns diese tolle Ausfahrt ermöglicht wurde.

Herzlichen Dank für diese Mühe an das Orga-Team!

 

Text: H.+G.Kurzreiter

Fotos: JDOST©

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